Buchsbaumzünsler: Befallene Pflanzen müssen verbrannt werden

Freitag 7. April 2017

Entsorgung über die Graue Tonne oder am Recyclinghof
Er ist für seinen Wirt schädlich oder tödlich: Der Buchsbaumzünsler frisst – darum heißt er so – Buchsbäumchen einfach auf. Befallene Pflanzen müssen verbrannt werden, damit die Raupen und Puppen wirksam bekämpft werden können. Daher dürfen befallene Buchsbäume weiterhin NICHT in die Braune Tonne oder den Grünschnitt-Container bei der EBE. Sie sollten im eigenen Interesse auch nicht auf den heimischen Kompost.


Gartenfreunde kennen das Thema seit Jahren und auch 2017 bleibt es akut: Pflanzen mit Buchsbaumzünslern gehören in den Hausmüll der Grauen Tonne. Nur so ist sichergestellt, dass der Buchsbaumzünsler sich nicht weiter verbreitet. Die Temperaturen beim Kompostieren oder in der Vergärung können sie überleben. Darauf weist die Landwirtschaftskammer NRW hin.

Sollte die eigene Graue Tonne zu klein sein, kann ergänzend der Abfallsack der Stadt Essen genutzt werden. Er kostet 2,50 Euro und ist im Einzelhandel und an den EBE-Recyclinghöfen zu erwerben. Eine Liste der Verkaufsstellen finden Sie hier.
Befallene Buchsbäume oder Pflanzenteile können zudem kostenpflichtig als Hausmüll am Recyclinghof abgegeben werden.

Achtung: Das Verbrennen von Gartenabfällen im eigenen Garten ist keine Lösung. Es ist in Essen laut Abfallwirtschaftssatzung verboten.

Grün-schwarzer Vielfraß
Wie erkennt man nun den Schädling? Grün-schwarz mit weißen Punkten kommt er daher, befällt die Gärten und verspeist die Blätter der immergrünen Buchsbäume. Dabei ist die asiatische Raupe derartig hungrig, dass die Bäumchen oft über Nacht kahl werden. Oder aber sie vertragen den Biss auf breiter Front nicht und sterben ab. Zuweilen weisen weiße Gespinste auf den Schädling hin.

Bekämpfen lässt sich der ungebetene Gast per Hand (absammeln) oder mit Chemie, was aber mit Rücksicht auf Umweltbelange nicht empfehlenswert ist. Befallene Äste, Baumteile oder ganze Pflanzen sollen so schnell wie möglich aus dem Garten oder Beet entfernt werden, empfiehlt die Landwirtschaftskammer NRW.