Delegation aus Zabrze lernt von EBE

Freitag 21. September 2012

Mülltrennung und Wiederverwertung von wertvollen Rohstoffen? Was hierzulande selbstverständlicher Standard ist, erscheint jenseits der Grenzen manchmal noch erklärungsbedürftig. Aus diesem Grund besuchte eine hochrangig besetzte Delegation aus dem polnischen Zabrze dieser Tage Essen. Zabrze ist Essens Partnerstadt. Im Rathaus erfuhren die Gäste, welche Erfahrungen die Stadt und die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE) in den zurückliegenden Jahren im Bereich der Abfallwirtschaft vor Ort gemacht haben. Die fachgerechte Trennung der unterschiedlichen Müllfraktionen, der Umgang mit Gefahrenstoffen, Aufklärung der Bürger, Abfallpädagogik und die Neunutzung von wertvollen Rohstoffen standen unter anderem dabei auf der Agenda. Darüber hinaus informierten sich die Experten über die Vorzüge und Nachteile unterschiedlicher Abrechnungssysteme für die Entsorgung.

Recyclinghof Altenessen besichtigt
Die Gäste aus der südpolnischen Industrieregion verfolgten mit Interesse, welche Service-Möglichkeiten die EBE den Essener Bürgerinnen und Bürgern anbietet. Über den Arbeitsalltag auf dem Recyclinghof Altenessen konnten sich die Gäste vor Ort auch ein direktes Bild machen. Mit einer Vielzahl neuer Eindrücke und Erkenntnisse verabschiedeten sich die Besucher. Die langjährige Erfahrung der EBE wird schon bald Eingang finden in eine ganze Reihe von Veränderungen im Bereich der Abfallwirtschaft in der Stadt Zabrze. Denn seit diesem Jahr gelten in Polen neue gesetzliche Rahmenbedingungen, die den Umgang mit Abfall neu regeln. Bis Mitte des kommenden Jahres müssen die Umstellungen abgeschlossen sein. Die EBE sicherte den Kollegen aus Zabrze bei der Umsetzung ihre Unterstützung zu.

Besuch aus Zabrze 1 Besuch aus Zabrze 2

Gespannte Aufmerksameit: Zunächst im Rathaus, dann im praktischen Teil auf dem EBE-Recyclinghof Altenessen erfuhren die Gäste aus dem polnischen Zabrze eine Menge Details über Abfallentsorgung, Mülltrennung und Recycling.