Entsorgungsbetriebe Essen GmbH

 






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Der Gesundheit Raum geben: 6. Gesundheitstage für alle Mitarbeiter bei den Entsorgungsbetriebe Essen – kostenlose Angebote

An die Gesundheit denken, den Körper in den Mittelpunkt stellen, etwas Neues dazulernen – das sind die Leitgedanken bei den jährlichen „Gesundheitstagen“, die die Entsorgungsbetriebe Essen allen rund 940 Mitarbeitern anbieten. Zwei Tage lang wurde daher aus dem sonstigen Pausenraum am Hauptbetriebshof die Aktionszentrale.

Zum sechsten Mal schon konnten die Mitarbeiter viele kostenfreie Informationen und Tests nutzen. Das Angebot geht zurück auf den Anspruch der Geschäftsführung, den EBE-Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen und Anreize zur Gesunderhaltung zu bieten. An der Stelle verbindet sich Fürsorgepflicht mit wirtschaftlichem Denken: Denn nur wer sich wohlfühlt und auf seine Gesundheit achtet, kann auch dauerhaft seine Leistung für das Unternehmen bringen. „Die Mitarbeiter sind für uns das wichtigste Kapital des Unternehmens“, sagt Geschäftsführer Klaus Kunze. „Sie müssen sich wohlfühlen. Wir erwarten tagtäglich volle Leistung von ihnen. Die EBE will ihren Mitarbeitern dabei helfen, gesund zu leben.“

2009 standen „Screenings“ im Mittelpunkt. Diese Untersuchungen sollen Klarheit bringen, wo man von außen nichts sehen kann. Ein Hautscreening mittels „Auflichtmikroskop“ kann Bakterien- oder Pilzerkrankungen sichtbar machen und Hautveränderungen näher beleuchten. Beim Schilddrüsenscreening wird das Organ mit Ultraschall untersucht. Das Venenscreening schließlich gibt Aufschluss über die Blutdurchlässigkeit dieser wichtigen Wege im Körper.

Außerdem waren bei den EBE-Gesundheitstagen verfügbar:
* MediMouse (erkennt Fehlstellungen der Wirbelsäule)
* Laktattest zur Ermittlung des optimalen Trainingspulses (Ergometer)
* allgemeiner Gesundheitscheck (Blutdruck, Körperfettanteil, Cholesterin, Blutzucker)
* Lungenfunktionstest
* Ruhe-EKG
* Ernährungsberatung
* Sehtest
* gesunde Snacks an der EBE-Bar

Zahlreiche Partner unterstützen die EBE bei den Gesundheitstagen:
AOK Hamburg/Rheinland, TÜV Nord/MEDITÜV, das Institut für Berufliche Gesundheitsförderung (BGF GmbH), die Johanniter und die Firma heigel.com.

Wichtiges Plus in einer anstrengenden Branche
Angesichts der hohen körperlichen Beanspruchung der Mehrheit an Mitarbeitern verzeichnen alle Entsorgungsunternehmen eine vergleichsweise hohe Krankenquote – im Verhältnis zu Unternehmen, bei denen reine Verwaltungstätigkeiten vorherrschen.

Bei der EBE gibt es seit Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen, die den Mitarbeitern den Alltag erleichtern und ihnen helfen sollen, mit ihrer Arbeit gesund zu leben: Rückenschule, Gesundheitstage inklusive praktischen Messungen, Beratungs- und Informationsangebote, Massage, günstige Sportkurse. Sie sind ein entscheidendes Plus für eine leistungsstarke Belegschaft.

Die Krankenquoten der EBE machen Hoffnung, dass diese Maßnahmen Erfolg zeigen – sie werden geringer.
Folgendes Bild ergibt sich für die Gesamtmitarbeiter (ohne Auszubildende):
Jahresdurchschnitt 2007 = 8,74%
Jahresdurchschnitt 2008 = 8,54%

Einzelne Monate unterscheiden sich natürlich. Das ist vor allem jahreszeitlich bedingt, da der allergrößte Anteil der gewerblichen Mitarbeiter täglich den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist.
Krankenstand unter den Gesamtmitarbeitern (ohne Auszubildende) aktuell:
Januar 2009 = 11,37%
Februar 2009 = 10,20%
März 2009 = 11,52%
April 2009 = 8,80%
Mai 2009 = 8,34%

Arbeitsunfälle rückläufig
Auch in Sachen Sicherheit bewegt sich viel den Entsorgungsbetrieben. Das konstante Beobachten von Arbeitsabläufen, das Kontrollieren von Sicherheitseinrichtungen und die Dokumentation der Arbeitsunfälle trugen 2008 deutliche Früchte. Die Entwicklung der Arbeitsunfälle war mit einer Zahl von 77 um 25 Prozent rückläufig, zudem hat ihre Schwere abgenommen. Daher reduzierten sich die Ausfalltage von 1.023 im Jahr 2007 auf 637 im Jahr 2008.



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