EBE-Tipps: Lecker grillen – mit gutem Gewissen

Donnerstag 6. Juni 2013

Bratenduft und würzige Rauchwolken durchziehen in lauschigen Sommernächten Hinterhöfe, Gärten und Parks. Sommerzeit ist Grillzeit. Nach dem Essen ist der Magen gut gefüllt, die Mülleimer und Abfallkörbe sind es aber auch. Einige Tipps helfen, dass das Grillen nicht nur zu einem kulinarischen Vergnügen wird, sondern auch Umwelt und Gesundheit schont.


Das fängt schon mit der Wahl des richtigen Geräts an. Auf Einweg-Grills sollten Sie verzichten. Wenn Sie einen festen Grill verwenden, helfen Sie der Umwelt und sparen mittelfristig Geld – so haben Sie wesentlich mehr von Ihrer Anschaffung.

Wählen Sie zertifizierte Brennkohle aus heimischen Holzabfällen. Nicht gekennzeichnete Kohlen werden häufig aus Tropenholz hergestellt. Beim Entzünden sollten Sie auf Brandbeschleuniger verzichten. Achten Sie darauf, dass die Grillanzünder restlos verbrannt sind und die Kohle richtig durchglüht, bevor Sie Speisen auf den Grillrost legen. Das ist an der weißen Schicht erkennbar, die sich auf den Kohlen bildet.

Grillen Sie regionale Produkte

Wichtig ist natürlich, was auf den Rost kommt. Dabei sollten Sie lose Ware bevorzugen, um überflüssigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Empfehlenswert sind naturbelassene Produkte aus der Region. Sie sollten es sich nicht nehmen lassen, das Grillgut selbst zu marinieren. Eine Vielzahl von Rezepten finden Sie einfach im Internet auf Seiten wie Chefkoch. Vorgefertigte Waren enthalten dagegen oft Konservierungsstoffe und meistens sind die Produkte nicht so frisch wie die von der Theke. Ein Tipp: Versuchen Sie es mit Fisch und Gemüse, Obst oder Brot. Die Zubereitungsmöglichkeiten auf einem Grill sind vielfältiger als erwartet.

Beim Essen sollten Sie auf normales Besteck zurückgreifen. Aus Plastikbechern und von Papptellern schmeckt es einfach nicht so gut. Außerdem lässt sich gegrilltes Fleisch mit Kunststoffbesteck schlecht schneiden. Nicht selten brechen Messer und Gabeln. Auf diese Weise fällt zudem viel Müll an, der sich ganz leicht vermeiden lässt.