Eispartie: EBE im Dauereinsatz

Montag 9. Januar 2017

Seltenes Blitzeis traf Essen massiv
Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) haben am Wochenende gut 30 Stunden am Stück die Essener Straßen mit Sole und Streusalz bearbeitet. Stellenweise waren die Fahrzeuge sogar bereits seit Freitag im Einsatz. Beachtlich: Dabei legten alle Streufahrzeuge zusammen eine Strecke zurück wie einmal nach Casablanca und retour!

EBE hatte die Streustrecken gut vorbereitet
Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag wurden ca. 280 km Hauptstraßen präventiv mit reiner Salzlösung (Sole) besprüht. Zusätzlich fuhr die EBE im gesamtem Stadtgebiet Kontrolle. Ab Samstagfrüh um 6 Uhr war die EBE dann durchgehend im Einsatz, bis Sonntagmittag die Temperaturen endlich deutlich über null Grad stiegen.

Die Einsatzfahrzeuge fuhren reguläre Streupläne aller Klassen und halfen mehrfach im Einzeleinsatz bei Polizei und Feuerwehr. Die EBE war in ihrer Streutätigkeit nirgendwo eingeschränkt und die Straßen entlang der Streustrecken von daher gut vorbereitet.

Allerdings waren Kopfsteinpflaster-Bereiche schwierig, z. B. die Hauptstraße in Kettwig. Dieser Bodenbelag scheint recht resistent gegen die Tauwirkung von Salz und hält die Kälte lange, das erschwerte den Streuerfolg. Dort sind auch EBE-Fahrzeuge z. T. geschlingert.

Das Wochenende in Zahlen
5.800 km gefahrener Strecke
4.500 km davon gestreut
250 Tonnen Salz verbraucht
70.500 L Sole benötigt
18.050.000 m² Fläche gestreut
Die 28 Pläne der Streuklasse A wurden alle viermal abgefahren – das macht insgesamt 112 Pläne.
Die acht Pläne der Streuklasse B wurden alle dreimal abgefahren – das entspricht 24 Plänen.
Es waren knapp 70 EBE-Mitarbeiter für den Verkehr in Essen im Einsatz.