Im Sommer ohne Gestank – Tipps für die Biotonne

Freitag 6. Juli 2012

Bioabfälle im Sommer müssen nicht stinken. Die Braune Tonne ist gerade in der warmen Jahreszeit sehr praktisch: für Gartenabfälle und die vielen Obst- und Gemüsereste. Damit die Tonne erträglich bleibt, helfen ein paar einfache Tricks. Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) empfehlen, die Tonne an einen sonnengeschützten Ort zu stellen. Der Deckel sollte stets einen Spalt geöffnet bleiben, damit die Luft zirkulieren kann. Je trockener die eingefüllten Abfälle sind, umso weniger riecht und gärt der Inhalt.

Nasse Obst- und Gemüsereste können gut in Zeitungspapier eingewickelt werden. Das verträgt sich prima mit Bioabfällen und stört auch bei der Weiterbehandlung nicht. Grün- und Grasschnitt sollten vor dem Einfüllen getrocknet werden. Dann wiegt er nicht so schwer und bringt keine weitere Nässe in die Tonne. Flüssigkeiten, darauf weist die EBE hin, gehören überhaupt nicht in die Biotonne.
Eine Lage Zeitungspapier schützt innen den Boden der Tonne davor, dass der Inhalt festbackt – genau wie der Gefrierschutz im Winter.

Ab und zu tut der Abfalltonne eine Grundreinigung gut (nicht nur der Braunen Tonne). Man kann sie ausspritzen und mit einer Bürste oder einem Handfeger reinigen. Bevor sie wieder genutzt wird, sollte sie trocknen. Eine so gepflegte Tonne erfreut nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Nasen der EBE-Mülllader, die sie leeren müssen!