Klappernde Tonnen kippen in der Kurve

Freitag 12. Oktober 2012

Schon aus der Ferne ist das Rumpeln deutlich zu hören. Kinder laufen um die Wette. Sie ziehen klappernde Mülltonnen hinter sich her. Wie tönende Klangkörper hallen die leeren Tonnen beim Rollen über den Parcours. Wer es bei der Ferienspatz-Abschlussparty hört, schaut unwillkürlich hin. Und es lohnt sich, den spannenden Rennen zuzusehen. Denn die Wende, die mit farbigen Warnhütchen markiert ist, erweist sich als schwieriges Hindernis. Mancher, der sich schon als sicherer Sieger fühlt, verliert hier die Führung. Weil die hohlen Tonnen – werden sie zu schwungvoll ums Hütchen gezogen – leicht zur Seite kippen. Plumpsen sie um, verliert der Läufer Zeit.
Dicht scharen sich Kinder mit ihren Eltern um den Stand, an dem sieben Mitarbeiter der EBE den Gästen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Traditionell beteiligt sich die EBE am Ferienspatz. So stehen in diesem Jahr, neben der Teilnahme an der Party in und an der Weststadthalle vier Recyclinghof-Führungen im Ferienspatz-Programm.
Nach dem Rennen können sich kleinen Besucher erst einmal mit Gummibärchen stärken und sich hübsche Souvenirs aussuchen. Doch nicht nur die Motorik trainieren die Kinder am EBE-Stand, sondern sie stellen auch ihr Wissen beim Müllangeln unter Beweis. Wohin gehören leere Milchtüten, Bananenschalen, Windeln oder Kartons? Richtig trennen müssen die etwas anderen Angler den Abfall, den sie mit einer Rute aus einem Becken fischen. Gehört der Fang nun in die graue, blaue, braune oder doch in die gelbe Tonne? Dabei zeigt sich so mancher junge Teilnehmer als wahrer Müllexperte, der auch Mama und Papa noch etwas erklären kann. Auch das Jugendamt freut sich über einen gelungenen Nachmittag mit rund 1000 Besuchern und überreicht dem Team der EBE eine Medaille anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Ferienspatzes.

Die jungen Besucher konnten ihr Wissen unter Beweis stellen.

Die jungen Besucher konnten ihr Wissen unter Beweis stellen.

Auch fünf Azubis zählten zum siebenköpfigen Team der EBE.

Auch fünf Azubis zählten zum siebenköpfigen Team der EBE.