Entsorgungsbetriebe Essen GmbH

 

Ruhr.2010


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Kühlschränke kommen in Mengen

EBE GmbH zufrieden mit Elektroschrott-Bilanz 2007 – Recyclinghöfe werden gut genutzt

Seit Frühjahr 2006 dürfen elektrische und elektronische Altgeräte nicht mehr in den Hausmüll, sondern müssen an den Recyclingstationen abgegeben werden. Sie werden dort kostenlos angenommen und fachgerecht entsorgt.

2007 kamen auf diese Weise eindrucksvolle Mengen zusammen:

290 Tonnen Haushaltskleingeräte wie Rasierer, Haarföne und Staubsauger landeten bei den EBE GmbH-Recyclingstationen im Stadtgebiet.

715 Tonnen Kühlschränke, das entspricht etwa 18.000 Stück, wurden abgegeben. Das sind rund zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass Gewerbetreibende in geringem Umfang ihre Altgeräte gratis abliefern dürfen.

Die größte Menge der Elektrogeräte aber macht die Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Computer und Radiogeräte aus: 1262 Tonnen waren das in 2007 insgesamt.

300 Tonnen Haushaltsgroßgeräte, also Waschmaschinen, Elektroherde oder Wäschetrockner, bedeutet eine leicht rückläufige Gesamtmenge. Der Hintergrund: Die Geräte werden über den Sperrmüll-Service abgeholt – theoretisch. Ein großer Anteil allerdings wechselt vor der eigentlichen Sammlung den Besitzer, während das Gerät auf der Straße steht.

Insgesamt ist damit das relativ neue Gesetz zum Elektroschrott (gültig seit Frühjahr 2006) besonders bei den größeren Altgeräten gut umgesetzt. Bei den Kleingeräten lässt sich die Menge wohl noch deutlich steigern. Dass auch Unternehmen solche Kleingeräte annehmen und anschließend kostenfrei bei der EBE GmbH entsorgen können, ist möglicherweise noch wenig bekannt.



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