Entsorgungsbetriebe Essen GmbH

 

Ruhr.2010


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Kunst aus der Dose weist den Weg zur EBE – Graffiti-Maler gestalten kunterbunte Mauer am Container-Standort Stauderstraße

Zehn Tage lang zischte es immer wieder heftig entlang der Einfahrt zum EBE-Standort Stauderstraße – dann war die ehemals graue, rund 80 Meter lange Betonmauer kunterbunt und wunderschön bemalt.

Felix Ewers, Jonathan Auth und Bastian Bertram, drei junge Essener Graffiti-Künstler, benötigten zehn Tage, um mit Lack-Spraydosen, Fassadenfarben und Pinseln die nüchterne Wand in einen farbenfrohen Hinweis-Bandwurm auf den EBE-Container-Standort zu verwandeln. Die Motive aus dem Alltag des Containerbetriebes, Fahrzeuge wie Radlader und Absetzkipper, aber auch Kleinkehrmaschinen und die Wortmarke der EBE „Entsorgen. Transportieren. Reinigen.“ zeichneten sie zunächst vor. Dann übertrugen sie alles Element für Element auf die Mauer. Knapp 100 Quadratmeter Fläche waren insgesamt zu füllen, und dennoch waren am Ende nicht alle Wünsche restlos untergebracht. „Ein großer blauer Kran blieb leider auf der Strecke“, erzählt Bastian Bertram. „Genau an der Stelle, wo er hinsollte, war ein Loch in der Mauer – darum konnten wir ihn nicht malen.“

Bereits während der Arbeiten gab es ein großes Echo von Passanten und EBE-Mitarbeitern. Diese erkannten in einzelnen Darstellungen sogar „ihr“ Fahrzeug. Die Aktion erregte Aufmerksamkeit: Zweimal fuhren Polizeiwagen vor, deren Besatzungen die Sprayer ansprachen. Angesichts der Motive (und eines schriftlichen Auftrages) konnten die Fragen aber schnell geklärt werden.

Am 29. August sind die drei Maler wieder für die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH im Einsatz: Dann gibt es einen großen Aktionstag „Sauber macht lustig!“ an der Pferdebahnstr. 32, zu dem alle Interessierten zur EBE eingeladen sind. Mitten in der Menge werden die drei Künstler einen großen Container verschönern – Graffiti-Kunst zum Anfassen. Zuschauer sind herzlich willkommen.



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