Entsorgungsbetriebe Essen GmbH

 






Unsere Stadt. Unser Klima.

Mobile Teams machen Stadt manierlich

EBE verstärken den Einsatz gegen illegale Müllkippen mit drittem Auto

Aufmerksamkeit aus aller Welt wird Essen im nächsten Jahr sicher sein. Als „Kulturhauptstadt Europas“ erlebt „Essen für das Ruhrgebiet“ einen Höhepunkt in der Geschichte dieser Stadt.
 
Vor dem Hintergrund anhaltender Bürgerbeschwerden und der vielen Tausend Touristen, die anreisen werden, starten die Entsorgungsbetriebe Essen nun eine Sauberkeits-Offensive. „Das ist eine Eigeninitiative und unser Beitrag, damit Essen im Jahr der Kulturhauptstadt einen guten Eindruck macht“, erklärt Geschäftsführer Klaus Kunze. „Eine saubere Stadt ist ganz wichtig! Die Besucher sollen nicht nur Ruhrgebietskunst, Architektur und die zahlreichen Veranstaltungen kennenlernen, sondern auch eine piekfein saubere Kulturhauptstadt 2010 vorfinden.“ 
 
Daher verstärkt die EBE ihr Engagement gegen so genannte illegale Müllkippen, die immer wieder im Stadtgebiet auftauchen: 
 Ansammlungen von Müll in Säcken oder Tüten
  Sperrmüll (Möbel, Teppiche)
  Elektrogeräte
 Farben, Lacke, sonstige Schadstoffe
Diese Müllberge sind allen ein Ärgernis. Als potenzielle Gefahrenquelle bergen sie zudem oft ein Verletzungsrisiko oder können gesundheitlich bedenklich werden.

Bereits seit vielen Jahren unterhält die EBE ein Beschwerdemanagement, das sich möglichst bis zum nächsten Tag um Hinweise von Bürgern kümmert. Diese Einheit hat sich Klaus Kunze nun als Stabstelle direkt unterstellt. Die Truppe wurde zudem vergrößert und dadurch aufgewertet.

50.000 Kilometer im Jahr

Drei mobile Teams – jeweils bestehend aus einem Flitzer mit Ladefläche und zwei Mann Besatzung – sind ab sofort täglich zwischen 7 und 15 Uhr im Stadtgebiet unterwegs und nehmen sich die Müllansammlungen vor. Betriebsmeister Jürgen Hasebrink als Leiter der Stabstelle ist vollauf mit der Organisation und dem Kontakt zu Bürgern und Stadtämtern beschäftigt. „Für alle öffentlichen Flächen in Essen ist die EBE zuständig“, erklärt er. „Auf Privatgrundstücke dürfen wir nicht, nur nach Abstimmung mit der Stadt.“

Etwa ein Dutzend Anrufe nimmt Hasebrink für die Beschwerde-Abteilung der EBE  jeden Tag entgegen. Dazu gehen Müll-Meldungen beim Ordnungsamt und im Büro des Oberbürgermeisters ein, die er evtl. koordinieren muss. Für die EBE bedeutet das erheblichen Aufwand:
6.495 Fälle hat der Bereich Beschwerdemanagement im Jahr 2008 bearbeitet. Zwischen 8.000 und 9.000 Kilometer fährt Hasebrink jedes Jahr, seine Flitzer legen jährlich mehr als 50.000 Kilometer zurück.
Diese Zahlen werden nicht sinken.
EBE bittet: Sperrmüllservice und Recyclinghöfe nutzen
Jeder Hinweis setzt eine Kette von Handlungen in Gang: nachforschen, vor Ort anschauen, allein oder mit der Stadt gemeinsam über Maßnahmen entscheiden und am Ende meistens die wilde Müllkippe entfernen.

Warum manche Menschen trotz kostenfreien Sperrmüllservices und sechs Recyclingstationen in Essen ohne Rücksicht ihren Müll öffentlich abladen? Jürgen Hasebrink versteht es nicht: „Wir holen das Zeug doch kostenlos ab – man muss nur Bescheid sagen.“ 

Unbedachte Mitbürger laden oft einfach am Straßenrand ab, was sie nicht mehr benötigen. Sie scheuen den Weg zu den Recyclinghöfen und die (geringen) Entsorgungskosten. Privatleute können vieles kostenfrei (z. B. Farben, Grünschnitt, alte Elektrogeräte) an den Recyclingstationen der EBE abgeben, manches kostet geringe Gebühren (z. B. Bauschutt).

Müll illegal zu entsorgen, kann richtig teuer werden: Bei großen Fällen kann das Ordnungsamt Ermittlungen aufnehmen. Es drohen Strafen bis zu 350 €.
Missstände bitte melden

Wenn Bürger illegale Kippen bemerken, können sie sich direkt an die EBE wenden. Die Telefonnummern:
854 2525 oder 854 2001.
Die EBE hilft möglichst sofort, spätestens am Folgetag.

Alle Recyclingstationen samt Öffnungszeiten und Annahmekatalog sind auf der EBE-Seite verzeichnet:
http://www.ebe-essen.de/recyclings-stationen



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