Still-Leben 2010: EBE lässt A 40 und Innenstadt schnell wieder blitzen

Ab 22 Uhr machte sich die EBE-Flotte an ihr Hauptwerk. Seit 19 Uhr fegten bereits Kleinkehrmaschinen auf der Mobilitätsspur.
Zum Kehraus nach dem Massenauflauf auf der Autobahn A 40 rückte die Fahrzeugflotte der Entsorgungsbetriebe Essen am späten Sonntagabend aus. Wie eine gelb blinkende Schlange schoben sich große und kleine Kehrmaschinen, Flitzer, Tonnentauscher und Sperrmüllwagen hintereinander auf die verlassene Straße. Von den beiden äußersten Enden des Essener Abschnittes – vom Rhein-Ruhr-Zentrum und von Kray aus – begann die Säuberungsaktion, die alle Pappbecher, Feuerzeuge und sonstigen Hinterlassenschaften der Millionen von Besucher hinwegfegte.

Von zwei Seiten - aus Kray und vom Rhein-Ruhr-Zentrum aus - näherten sich die EBE-Reinigungskommandos dem Essener Zentrum.
Professionell bewegte sich der Zug über die Strecke: Vorweg der Sperrmüllwagen, der die Müllsäcke und großen Teile einsammelte, dann ein Kommando aus einem Dutzend Reinigern mit Besen, die die Reste auf die Fahrbahn beförderten. Ihnen folgten schräg hintereinander drei Großkehrmaschinen, die den Müll großflächig einsaugten.

Ein wenig Handarbeit, viel Maschinenkraft: In wenigen Stunden verwandelten die EBE-Mitarbeiter den Aktionsort A 40 in eine saubere Autobahn.
Schließlich als Ausputzer am Schluss vier Kleinkehrmaschinen, im Zickzack angeordnet, die den Flüsterasphalt so sauber fegten, wie er seit dem Einbau wohl nie gewesen ist. Rund 170 EBE-Mitarbeiter aus allen Bereichen waren bei diesem Einsatz nach wochenlanger Vorbereitung aktiv; die meisten tatsächlich nachts auf der Straße, viele aber auch hinter den Kulissen.
Bereits um 21.30 Uhr hatte eine erste Gruppe die Mobilitätsspur gereinigt und diese Seite picobello hinterlassen. Nach gut zwei Stunden war denn auch die Tischspur von den Feierspuren befreit, so dass sich die EBE-Mitarbeiter und -Maschinen die Auf- und Abfahrten sowie die Essener Innenstadt vornahmen. In der Morgendämmerung war es dann geschafft: Nach dem Still- konnte wieder das normale Alltagsleben beginnen.





