Multimedial lernen: „Die Wertstoffprofis“ gastieren in Essen

Montag 11. November 2019

Mit nachhaltiger Umweltbildung zur Rohstoffwende
Jeder weiß, dass die natürlichen Ressourcen unseres Planeten endlich sind. Das Problem ist nur: Wir verhalten uns nicht so. Nur wenn wir lernen, natürliche Ressourcen effizient und sorgsam zu nutzen, stehen sie auch in Zukunft allen im ausreichenden Maße zur Verfügung. Das ist die Zielrichtung des Lerntheaters „Die Wertstoffprofis“, das das weltweit tätige Unternehmen REMONDIS ins Leben gerufen und die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE) nun nach Essen geholt hat.

Die EBE spendiert nun vier Grundschulen im Essener Norden diese Aufführungen voller Impulse: Die Joachimschule (11.11.), Großenbruchschule (13.11.), Schule an der Rahmstraße (14.11.) und die Maria-Kunigunda-Schule (14.11.) werden davon profitieren.
Die Aktion ist Teil der Aktivitäten im Rahmen der EBE-Umweltbildung (pädagogische Abfallerziehung) und für die Schulen kostenlos. Pro Aufführung werden rund 200 Schülerinnen und Schüler erreicht, insgesamt also gut 800 Kinder – eine schöne Breitenwirkung.


„In dieser Show sprechen wir die Sinne der Kinder vielfältig an. Sie sind die Erwachsenen von morgen und uns darum sehr wichtig“, sagt Stephan Tschentscher, EBE-Geschäftsführer. „Wir wollen sie als Multiplikatoren für die Abfallvermeidung, bewussten Konsum und damit auch nachhaltigen Umweltschutz gewinnen. Bilder, Videos, Worte, Musik und das eigene Mitmachen – die Wertstoffprofis nutzen alle Ebenen, damit unsere Botschaften eindrucksvoll hängen bleiben.“

Kooperation mit „Zukunft Bildungswerk“
Gemeinsam mit dem „Zukunft Bildungswerk“ von Turgay Tahtabas hat die EBE die Schulen gefunden. Turgay Tahtabas ist langjähriger EBE-Mitarbeiter, der sich zum Aufbau des Bildungs-Netzwerkes hat freistellen lassen. Inzwischen hat er stadtweit, besonders in nördlichen Stadtteilen Essens, der Stadt ein dichtes Netz geknüpft. Dieses ermöglicht gemeinsam mit Hunderten Bildungsbegleitern fast 1.000 Kindern und Jugendlichen Bildungsmöglichkeiten. Diese reichen von Nachhilfe über kulturelle und künstlerische Angebote, wie Theater und Musik, bis hin zu freien AGs. Für sein Engagement wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, wie zum Beispiel mit „TalentAward Ruhr“ in der Kategorie „Aus Überzeugung Bildungswege verändern“. , und auch in dieser Sache war die Zusammenarbeit erfolgreich.
Er war sofort bereit, sich hier als Partner einzubringen, und hat die Kontakte zu den Schulen hergestellt. So kommt die Unterstützung an geeigneter Stelle an.


Wissen ist der wichtigste Rohstoff
Das konsequente Abfalltrennen der Bürgerinnen und Bürger bildet die Grundlage für ein gutes Recycling. Falsche Einschätzungen wie „…das wird doch sowieso hinterher alles verbrannt“ sind in der Bevölkerung teilweise verbreitet. Es geht also beim Lerntheater um Motivation und auch Aufklärung der Erwachsenen von morgen.

Ziel des Lerntheaters ist es, Kindern und Jugendlichen den bewussten Umgang mit Wertstoffen nahezubringen. Denn obwohl der Vorrat an Rohstoffen wie Holz, Mineralien und Metallen für weltweit immer mehr Menschen ausreichen muss, wird viel zu verschwenderisch mit diesen Rohstoffen umgegangen.


Beste Unterhaltung steht auf dem Programm
Moderne Medien wie Computer und Großflächendisplays, aber auch jede Menge Spaß und Spiel kommen zum Einsatz. Durch Mitmachen auf der Bühne wird Lernen zum spannenden Erlebnis mit Mehrwert. Die Planung der Aufführung erfolgt in enger Abstimmung mit Erziehern bzw. Lehrern, was eine gezielte Einbindung in den Lehrplan ermöglicht.
Neben dem Aspekt der Umwelterziehung steht der Spaß am Lernen im Mittelpunkt. Hier wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern durch aktives Erleben selbst erarbeitet. Das Ergebnis: Die Kinder sind mit vollem Einsatz bei der Sache und in der Lage, das Erlernte zukünftig auch aktiv umzusetzen. So werden Jungen und Mädchen frühzeitig zu echten Rohstoffrettern.