Schwierigkeiten bei der Leerung der Abfalltonnen aufgrund von Schnee und Eis
Größere Straßen sind gestreut und befahrbar, aber Nebenstraßen oft gar nicht für den Winterdienst vorgesehen
Die aktuelle Wettersituation erschwert die Sperrmüllabfuhr sowie die Leerung der Grauen, Blauen und Braunen Tonnen ganz erheblich. Darauf weisen die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) heute Morgen hin. „Unserer Kollegen der Abfallabfuhr sind unterwegs und versuchen – auch unter den gegebenen Verhältnissen mit Schnee und Eis – möglichst alle Tonnen zu leeren“, sagt Silvia Wenk, Leiterin des Fachbereichs Abfallwirtschaft bei der EBE. „Es kann aber sein, dass wir von den gewohnten und angekündigten Leerungstagen abweichen, um die Tonnen bestmöglich leeren zu können.“
„Wir fahren im Wesentlichen alle Straßen aus den Streuplänen an“, erläutert Wenk. Allerdings seien im Winterdienstverzeichnis der Stadt Essen längst nicht alle Straßen für die Streupläne der EBE vorgesehen, sondern vor allem die verkehrswichtigen und viel befahrenden Straßen. „Dadurch sind vor allem Nebenstraßen und Sackgassen für unsere Fahrzeug aufgrund der Glätte derzeit noch nicht befahrbar“, so Wenk.
Die EBE weist aber auch darauf hin, dass ihre Fahrzeuge nicht nur möglichst geräumte Straßen brauchen, sondern ebenfalls von Schnee und Eis befreite Transportwege zwischen Tonne und Abfallsammelfahrzeug. „Gerne können Bürgerinnen und Bürger ihre Tonnen bereits an der nächstgelegenen geräumten Straße zur Leerung bereitstellen“, empfiehlt Wenk.
In den Tonnen festgefrorene Abfälle können übrigens ebenfalls ein Grund dafür sein, dass eine Tonne nicht geleert werden kann. Die EBE hat deswegen auf ihrer Website ebe-essen.de einige Hinweise veröffentlicht, wie verhindert werden kann, dass Abfälle in der eigenen Tonne so festfrieren, dass das Gefäß nicht geleert werden kann.
„Unsere Teams vor Ort geben wirklich alles, damit die Touren wie geplant abgefahren und die Tonnen geleert werden können. Gleiches gilt auch für die Sperrmüllabfuhr. Wo die Abholung im Einzelfall nicht möglich sein sollte, bitten wir um Verständnis“, erklärt Silvia Wenk und ergänzt, dass die EBE regelmäßig auf ihrer Website, in den Social Media-Kanälen auf Instagram und Facebook sowie in der EBE-App „Wir räumen ab!“ informiert.
